Hannover: TimberTower gewinnt mit dem 100 Meter Holzturm für Windkraftanlagen den Deutschen...
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Ökonomisch wegweisend
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Der Stahlpreis erreicht immer neue Höchststände, der Trend geht zu immer größeren und höheren Windkraftanlagen, um den Ertrag zu steigern. Anlagen mit konventionellen Stahltürmen und einer Nabenhöhe von mehr als 85 Metern verlieren jedoch ihre wirtschaftliche Darstellbarkeit für den Anlagenbauer. Alternativen zu den meist verwendeten Stahlrohrtürmen sind gefragt, für den Einsatz im On- und Offshore-Bereich. Keines der Konzepte, ob Betontürme, Gittermasten aus Stahl oder Hybridtürme aus Beton und Stahl, kann bisher jedoch nachhaltig überzeugen. Die derzeit verwendeten Stahlrohrtürme erfordern im Offshore-Bereich zudem einen immensen Wartungsaufwand, um vor der Korrosion durch den enormen Salzgehalt in der Luft geschützt zu werden.
Holz stellt die attraktive Alternative für die Windkraft dar. Dynamische Lasten, Korrosionsschutz und der Materialpreis: Holz bietet die entscheidenden Vorteile. Der TimberTower stellt die ökonomisch wegweisende Alternative zu bekannten Turmkonzepten dar, denn mit ihm lassen sich durch die Vergrößerung des Turmfußes größere Nabenhöhen wirtschaftlich realisieren. Es wird mehr Strom aus regenerativen Energiequellen produziert, ein wichtiger Schritt für den Klimaschutz. Die Effizienz der Anlagen steigt, die Renditen sind höher.
Eine logistische Revolution:
Bisher machte der Transport von Windkrafttürmen spezielle Schwertransporte notwendig. Diese Transporte limitieren jedoch den Durchmesser konventioneller Türme, da aufgrund von Brückendurchfahrtshöhen der Turmfuß auf einen Durchmesser von 4,20 Meter begrenzt ist. Eine größere Wirtschaftlichkeit erfordert jedoch höhere Türme mit größerem Turmfußdurchmesser – ein transportlogistisch nicht zu lösendes Problem.
Viele Regionen auf der Welt bieten gute bis hervorragende Windbedingungen, sind jedoch mit Schwertransporten nicht zugänglich. In Deutschland ist es vergleichsweise einfach, einen Turm von Hamburg nach München zu transportieren. Ein vergleichbarer Transport, beispielsweise in Nordamerika, verursacht etwa die zehnfachen Kosten.
Holz hingegen ist ein kostengünstiges und logistisch einfach zu transportierendes Material. Die TimberTower-Komponenten werden in 40-Fuß-Containern an den Standort geliefert. Ein ökonomisch und ökologisch belastender Schwertransport wie für Stahlrohrturmsegmente entfällt. Eine logistische Revolution.
Energieerzeugung im Einklang mit der Natur
Aktuell wird in der Windkraftbranche mehr Stahl verbaut als im Schiffbau. Das prognostizierte jährliche Wachstum der Windenergiebrache von etwa 20% wird den Stahlverbrauch weiter erhöhen. Die Verwendung von Holz für den Bau von Türmen für Windkraftanlagen kann den Stahlverbrauch merklich reduzieren.
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Der Einsatz unseres Holzturms spart bei einer Turmhöhe von 100 Metern rund 300 Tonnen Stahlblech ein, für dessen Herstellung enorm viel Energie benötigt und klimaschädliches CO2 freigesetzt werden. Mehr noch: Unser TimberTower bindet ca. 400 Tonnen CO2, schont somit unsere Umwelt und die Ressourcen unseres Planeten.
Wald und Holz sind in besonderer Weise eng mit der technischen und kulturellen Entwicklung der Menschheit verbunden. Das wichtige Ökosystem Wald ist eine unverzichtbare Grundlage, Lebensraum von Tieren und Pflanzen. Darüber hinaus liefert der Wald nachhaltig den zukunftsfähigen Roh-, Bau-, Werkstoff und Energieträger Holz.
Deutschland besitzt eine Waldfläche von 11,1 Millionen Hektar, das sind rund 30% der gesamten Wirtschaftsfläche. Der Holzvorrat in unseren Wäldern beträgt insgesamt ca. 3,4 Milliarden Kubikmeter. In jeder Sekunde wird heute in den heimischen Wäldern eine Holzmenge gebildet, die dem Volumen eines Würfels mit 1,56 m Kantenlänge entspricht. In dem Holz seiner Bäume bindet der Wald 5,5 Milliarden Tonnen CO2, eine Menge, die rechnerisch dem Ausstoß von rund 440 Millionen Hin- und Rückflügen von Deutschland nach Australien entspricht.
Allein in Deutschland wachsen jedes Jahr pro Hektar Waldfläche durchschnittlich mehr als zwölf Kubikmeter Holz nach. In den alten Bundesländern sind es laut Bundeswaldinventur pro Jahr mehr als 95 Millionen Kubikmeter. In ganz Deutschland kann also von einem jährlichen Holzzuwachs von mehr als 120 Millionen Kubikmetern ausgegangen werden. Das potenzielle Rohholzaufkommen ist niedriger, da nicht der komplette Holzzuwachs auch nutzbar ist. Gründe hierfür sind die Zuwächse bei den jüngeren Bäumen, der Schutzstatus oder die Unzugänglichkeit mancher Waldgebiete.
Das potenzielle Rohholzaufkommen in Deutschland liegt bei durchschnittlich 78 Millionen Kubikmetern Holz pro Jahr für die nächsten 40 Jahre. Prognostiziert wird sogar ein Anstieg auf mehr als jährlich 81 Millionen Kubikmeter. Doch wird dieses nachhaltig nutzbare Rohholzaufkommen nicht ausgeschöpft: Derzeit werden in Deutschland jährlich rund 55 Millionen Kubikmeter Holz eingeschlagen. Rechnet man Rest- und Brennholz sowie Koppelprodukte hinzu, ergibt sich ein geschätztes Holzaufkommen aus dem Wald von etwa 64 Millionen Kubikmetern jährlich. Es könnte also noch wesentlich mehr Holz genutzt werden, ohne den Grundsatz der Nachhaltigkeit zu verletzen.
Die Windkraft ist schon heute eine der saubersten Formen der Energieerzeugung. Mit dem Einsatz des TimberTower wird der letzte Schritt hin zum konsequenten ökologischen Produkt vollzogen. Der TimberTower erfüllt den Nachhaltigkeitsaspekt: er ist zu 99% ein reines Naturprodukt, CO2-neutral und nach seiner Verwendung problemlos zu recyceln. Somit leistet der TimberTower einen starken aktiven Beitrag zur Verminderung von Treibhausgasen.