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Brettsperrholz
Holz ist der einzige nachwachsende Baustoff. Er steht im Einklang mit der Natur. Steigendes Gesundheits- und Umweltbewusstsein sowie der wachsende Trend zur Nachhaltigkeit führen zu einer Renaissance des Baustoffes, der bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts neben dem Naturstein die häufigste Verwendung fand. Der klassische Stahlbau verbraucht bereits bei der Produktion Energie und produziert CO2. Holz hingegen bindet große Mengen an CO2 aus der Atmosphäre – ein wichtiges Argument für den konstruktiven Holzbau.
Das verwendete Brettsperrholz wird aus kreuzweise übereinander gestapelten und miteinander verleimten Fichtenbrettern hergestellt. Die kreuzweise Anordnung der Längs- und Querlamellen reduziert das Quellen und Schwinden in der Plattenebene auf ein unbedeutendes Minimum – die statische Belastbarkeit und Formstabilität erhöhen sich beträchtlich. Dadurch eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten der Lastabtragung. Lasten können nicht nur, wie etwa bei Stützen oder Balken, in eine Richtung, sondern allseitig abgetragen werden („echte Platten- und Scheibenwirkung“).
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Für die Produktion des Brettsperrholzes wird ausschließlich technisch getrocknetes Holz mit einer Holzfeuchte von 12% (+/- 2%) verwendet. Zerstörender Schädlings-, Pilz- und Insektenbefall ist somit ausgeschlossen. Die Massivholzplatten werden energiesparend und umweltschonend produziert, entsprechend der Emissionsklasse 0. Sie können bedenkenlos einer thermischen Entsorgung zugeführt werden und erzeugen im Falle einer Verbrennung nicht mehr Rückstände als unverleimtes Holz.